Archiv

Letzte Aktualisierung: 24.08.2017

Katholische Pfarrei
Liebfrauen Leipzig-Lindenau

(Maria Himmelfahrt)

 

 

  • Das Archiv beinhaltet:
  • Sternsinger 2013
  • Weihnachtskrippe 2012/13
  • Adventsliedersingen 2012
  • Kinderfasching 2013
  • Firmfahrt 2013
  • Familientag Palmsonntag 2013
  • Bischofseinführung
  • Interview zum Papstrücktritt
  • Predigt zur Bischofseinführung
  • Palmsonntag 2013
  • Gründonnerstag 2013
  • Karfreitag 2013
  • Ostern 2013
  • Erstkommunion 2013
  • RKW 2013
  • Firmung 2013
  • Gemeindeausflug St. Hedwig 2013
  • Fronleichnam 2013
  • Ausflug der Pfarreimitarbeiter 2013
  • Okumenischer Gottesdienst 2013
  • Patronatstag 2013
  • Interview zu Mariä Himmelfahrt
  • Gemeindewochende 2013 in Zwochau
  • Fotos Erntedank 2013
  • Kinderfreizeit 2013
  • Reisegruppe der Gemeinde 2013 im Heiligen Land
  • St. Martin 2013
  • Ministrantenaufnahme 2013
  • Adventsliedersingen 2013

Archiv 2013

Eine Sammlung
interessanter Themen der Vergangenheit
zum Nacharbeiten oder Erinnern.

Klicken Sie dazu oben auf das gewünschte Thema

 

Bilder von der Sternsinger-Aktion 2013

 

Bilder der Weihnachtskrippe
in Liebfrauen

Bilder vom diesjährigen Adventsliedersingen

Bilder vom Kinderfasching

Firmfahrt 2013

 

Gruppenfoto (von links nach rechts):
Marie-Luis Rawitzer, Eva Gnauk, Martin Ullmann,
Hendrik Flache, Filip und Josip Knezovic, Nils Meier,
Natalie Kowalka, Melanie Mill, Pfr. Michael Jäger.

Auf dem Gruppennfoto fehlen:
Majbrit Ertel, Klara Prettel,
Johannes Zerfaß, Vanessa Braunsdorf.

Familientag

am 5. Fastensonntag mit dem Thema
"Spiel, Spaß, Spannung"

 

 

Einführung von Bischof Dr. Heiner Koch

als Bischof von Dresden-Meißen am 16. März 2013 in der Dreifaltigkeitskathedrale zu Dresden

... während der Messe ...

... bei der Predigt ...

... beim Auszug aus der Kathedrale ...

... erste Begegnungen nach der Einführung ...

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INTERVIEW MIT DER Stadtteilzeitung 3VIERTEL
(für Plagwitz, Leutzsch, Lindenau)
aus Anlass des Papstrücktritts


am 19. Februar 2012  ; Veröffentlicht: 3Viertel, März 2013
zwischen Pfarrer Thomas Bohne und 3VIERTEL

3Viertel :
Die Amtszeit von Benedikt XVI. war geprägt von Turbulenzen. Steht der Entweltlichung der Kirche mit dem Rücktritt des Papstes eine Verweltlichung des Amtes gegenüber?

Pfarrer Thomas Bohne:
Es ist auf jeden Fall ein Paukenschlag. Damit hätte überhaupt niemand gerechnet. Ich selbst hielt es für einen üblen Rosenmontagsscherz.
Als der Papst sein Pontifikat begann, hieß es in vielen Kommentaren, Josef Ratzinger ist sicherlich sehr konservativ und deshalb könne man von ihm nichts Außergewöhnliches erwarten. Aber er ist auch immer für eine Überraschung gut, so hieß es damals. Das ist nun passiert. Die Begriffspaare  Entweltlichung und Verweltlichung in Bezug auf die letzten beiden Päpste  finde ich nicht schlecht. So hat Johannes Paul II.  sein Sterben sehr öffentlich gemacht, das will Benedikt XVI. mit Sicherheit nicht.

3Viertel:
Was bedeutet der Rücktritt für die Zukunft?

Pfarrer Thomas Bohne:
Er hat mit seinem Rücktritt sicherlich etwas in Gang gebracht. Der Aspekt, den er damit in Erinnerung gerufen hat ist, dass das Ende des Papstamtes nicht unbedingt biologisch gelöst werden muss. Es muss nicht unbedingt erst der Tod kommen, es ist der freie Wille und das Gewissen, was entscheidet. In dieser Hinsicht ist Benedikt ein sehr moderner Papst. Die Idee vom freien Willen gab es schon im Mittelalter aber in dieser Betonung erst seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1965). „Es ist mein freier Wille, dass ich mein Amt niederlege.“ Die Formel ist sehr alt, aber dass ein Papst diese in dieser Form formuliert, ist 700 Jahre her.

3Viertel:
Was könnten Ihrer Meinung nach die Beweggründe des Rücktritts gewesen sein?

Pfarrer Thomas Bohne:
Die Gründe für den Rücktritt sind sicherlich vielfach und die Vatileaks-Affäre halte ich für nicht unentscheidend.
Was man nicht unterschätzen soll, ist die Möglichkeit einer Krankheit des Papstes. Ein Mensch wird heute sehr alt und muß vielleicht auch sehr lange mit seiner Krankheit leben. Das spielte vor zwanzig Jahren noch nicht die Rolle, vor 100 Jahren schon gar nicht.
Eventuell hat der Papst eine Krankheit, die ein langes Sterben bedingt. Es gibt auch Beispiele wie geistige Krankheiten eine öffentliche Person verändern können. Ich erinnere nur an den amerikanischen Präsidenten Ronald Regan, der sich in einer Abschiedsrede von der amerikanischen Nation verabschiedet hat. Wenn wir annehmen, der Papst hat eine solche Diagnose bekommen, dann ist solch ein Schritt nur logisch.
Man kann den Rücktritt auch als Erkenntnis des Vatikans verstehen, dass das Alter eine andere Kategorie, eine andere Qualität geworden ist. Die Menschen werden älter, sie werden aber auch wesentlich länger krank.
Ebenso ist die Rücktrittsentscheidung eine Erkenntnis für das Papstamt überhaupt. Ein Rücktritt muss in das Papstum mit reingenommen werden. Solch ähnliche Überlegungen gab es bereits im Mittelalter. Die Kurie sinniert damals darüber, was ist, wenn der Papst aufgrund geistigen Verfalls ein Irrlehrer wird. Wenn er zum Beispiel verkündet, Jesus sei nicht auferstanden. Das ist so wie wenn der Opelchef verkündet, BMW ist besser. Wenn das Knochengerüst des Glaubens vom Oberhaupt nicht mehr vertreten werden kann, dann muss es ein Gremium geben, das sagt, jetzt ist Schluss. Das ist im Papstamt noch nicht festgelegt. Bis jetzt liegt die Entscheidung beim Papst.
Das wird in der Zukunft sicherlich diskutiert und geändert werden.

3Viertel:
In der Öffentlichkeit standen häufig die Fauxpas, die wissentlich oder unwissentlich fehlformuliert oder missverstanden wurden. Man denkt an die Wiedereinführung der tridentinische Messe, die Regensburger Rede, der Umgang mit der Piusbruderschaft. Wie beurteilen Sie diese Gemengenlage?

Pfarrer Thomas Bohne:
Die Integration der Piusbruderschaft muss als gescheitert angesehen werden. Es war ein besonderes Anliegen des Papstes, dass auch bei uns auf Unverständnis gestoßen ist. Denn hinter die Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 bis 1965) geht es nicht zurück. Die Leugnung der Shoah durch  Bischöfe der  Piusbrüder  ist absolut widersinnig.
Bezogen auf die Regensburger Rede war er sich sicherlich nicht des Sprengstoffs dieses Zitates bewusst. Er hat einen byzantinischen Kaiser zitiert und dieses Zitat wurde als Papstwort interpretiert. Man hat sich dann auch schnell für das Missverständnis entschuldigt und mit der Reise nach Istanbul waren die Wogen auch wieder geglättet. Manche meinen sogar, dass es sich dabei um einen strategischen Schachzug gehandelt haben soll, um einen Dialog mit dem Islam anzuregen.

3Viertel:
Es gibt oft wenig Transparenz hinsichtlich mancher Entscheidungen der römischen Kurie und wenn man Kritik übt, bekommt man relativ wenig Resonanz mitunter rhetorische Antworten, die ein wenig arrogant wirken? Behindert das nicht die Kirche in ihrer Öffentlichkeitsarbeit und erschwert die Vermittlung ihrer Inhalte?

Pfarrer Thomas Bohne:
Was Entscheidungsfindungen kirchlicher Natur angeht muss das nicht sein. Beim Zweiten Vatikanischen Konzil wurde beispielsweise in aller Öffentlichkeit über kirchliche Belange diskutiert. 2000 Bischöfe debattierten 4 Jahre lang. Das war ein öffentlicher Vorgang.
Viele Entscheidungen  des Vatikan in den vergangen Jahrzehnte wurden allerdings hinter verschlossenen Türen getroffen.

3Viertel:
Das ist ja primär nicht das Problem. Die Frage ist doch die, inwieweit man das im Anschluss transparent macht.

Pfarrer Thomas Bohne:
Eine Geschichte dazu ist sicher die Änderung der Einsetzungsworte  bei der Eucharistiefeier (Abendmahl). Da wurde auf päpstliche Bitte hin der Passus, „für alle“ in den Passus „für viele“  geändert. Man könnte so denken, dass Jesus nur „für viele“ gestorben ist. Dann gab es einen Aufschrei, vor allem innerkirchlich. Der Papst meinte dann, dass „für viele“ natürlich „ für alle“ heißt. Hier fragt man sich schon, was das soll.

3Viertel:
Stichwort Politik und Glauben. Wie viel Politik ist nötig, wie viel Glauben möglich?

Pfarrer Thomas Bohne:
Jede Glaubensaussage ist politisch motiviert. Die Erklärung zur „Unfehlbarkeit des Papstes“ (1870) wurde als politisches Gegengewicht gegen die Bedrohung von außen (Napoleon, Bismarck) formuliert.
Das Zweite Vatikanische Konzil ist ohne den zweiten Weltkrieg nicht denkbar, ebenso die Abschaffung der tridentinischen Messe nicht ohne die veränderte, moderne Welt; die Veränderung der allgemeinen Karfreitagsbitte für das „Volk der Juden“ nicht ohne die Shoa . Die unverständlichen Riten mussten erneuert werden, um den Glauben vermitteln zu können, um zeitgemäß zu sein.

3Viertel:
Warum dauert es immer solange bis die katholische Kirche auf Problemlagen reagiert? Ich denke an das Schuldbekenntnis Johannes Paul II gegenüber den Juden, das auch längst überfällig war.

Pfarrer Thomas Bohne:
Eine Entschuldigung ist immer eine Erinnerung. Viele Dinge sind schon erledigt gewesen, sie wurden nur noch nicht öffentlich gemacht. Auch die Lehren von Galilei wurden innerkirchlich gelehrt, sie wurden aber nicht ratifiziert, oder die Ratifizierung wurde nie bestätigt.
Ich hätte mir von der Öffentlichkeit gewünscht, dass sie erkennt, dass da Menschen Verantwortung für Dinge übernehmen mit denen sie persönlich gar nichts zu tun haben. Das wäre auch mal ein Vorbild für Staatsmänner. Man denke an die strikte Leugnung des Genozids seitens der Türken an den Armeniern.
Mit solcher Übernahme von Verantwortung geht auch die Korrektur mancher dogmatischer Strenge einher. Bestimmte vergangene Lehren oder Lehrsätze gelten mit solchen Entschuldigungen nicht mehr. Damit ist nicht gesagt, dass kein Unrecht geschehen ist und dass die Auseinandersetzung mit einer solchen Entschuldigung endet.

3Viertel:
Sie sagten eben die katholische Kirche wollte sich mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil dem Zeitgeist öffnen? Ich denke an die Schwierigkeiten im Umgang mit der Rolle der Frau. Warum hadert die katholische Kirche so oft mit den Errungenschaften der Moderne?


Pfarrer Thomas Bohne:
Es gibt bezüglich der Rolle der Frau ein theologisches Problem, es hat noch nie in der Kirchengeschichte eine Frau im Priesteramt oder Bischofsamt, Papstamt auch nicht, gegeben. Die Sache wäre einfacher, wenn es da mal eine Frau gegeben hätte.
Die einzige mögliche Ausnahme wäre auf einen Übersetzungsfehler  in einem Paulustext im neuen Testament zurückzuführen. Da gibt es einen Apostel der vielleicht einen Frauennahmen trägt.
Wenn es diese Apostelin „Junia“, so der mögliche Name, gegeben hat, würde sich die Situation schon mal anders darstellen.

3Viertel:
Was ist mit der Marienverehrung?

Pfarrer Thomas Bohne:
Der Psychoanalytiker und Religionsphilosoph Erich Fromm hat dazu mal geäußert, dass es keine Religion gibt, die ohne ein weibliches Prinzip auskommt. Die katholische Kirche kompensiert das möglicherweise in ihrer Marienverehrung. Und weil die katholische Kirche eine Männerkirche ist, bietet sich in der Marienfrömmigkeit ein Kompensationsmoment an. Natürlich ist es auch gut, wenn bezüglich der Gottesverehrung mit der „Gottesmutter Maria“ auch etwas Weibliches angesprochen wird.  Hat was Gutes, aber auch was Bedenkliches.

 

3Viertel:
Zurück zur Moderne. Warum beharrt die katholische Kirche so vehement auf ihren Traditionslinien?

 

Pfarrer Thomas Bohne:
Die katholische Kirche hat sich immer als eine Kirche verstanden, die nicht dem Zeitgeist hinterher läuft. Das hat in der Vergangenheit auch sein Gutes gehabt. Es hat beispielsweise die katholische Kirche weniger korrumpierbar gegenüber den Nazis gemacht; als beispielsweise damals die  Deutschen Christen innerhalb der Evangelischen Kirche.
Manche Glaubenswahrheiten lassen sich nur mit der Tradition erklären.
Manchmal können Besinnungen auf Traditionelles sich auch modern auswirken.
Das war beispielsweise beim Zweiten Vatikanischen Konzil so. Da wurde bei mancher Reform an Traditionelles aus dem vierten oder sechsten Jahrhundert erinnert.

3Viertel:
Könnte man dann sagen, dass gerade dadurch der Fortbestand der katholischen Kirche gesichert ist, dass sie parallel zum Zeitgeist existiert und diesen aus ihrer Sicht kommentiert?

Pfarrer Thomas Bohne:
Ich würde das nicht ausschließen.

3Viertel:
Sind die Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche auf das Zölibat zurückzuführen?

Pfarrer Thomas Bohne:
Dass es mit dem Zölibat im Zusammenhang steht, halt ich für absurd. Der Skandal ist doch, dass es unter den Teppich gekehrt wurde. Trotzdem es bekannt war, wurde es nicht bearbeitet.
Ich denke auch, dass Benedikt in dieser Situation sehr stark war und Akzente gesetzt hat. Er war der erste Papst, der auf die Opfer zugegangen ist. Es gab Leute im Vatikan die dagegen waren, wie der Papst gehandelt hat.
Ich sehe trotzdem ein Problem hinsichtlich des Zölibats. Dabei sollte nochmal erinnert werden, dass das Zölibat seinen Ursprung im Mönchtum hat. Die Mönche haben als exklusive Gesellschaft immer die Ehelosigkeit gelebt, aber in einer Gemeinschaft. Wenn ich diese Enthaltsamkeit übe, dann nur in einer Gemeinschaft. Wenn ich verzichte, geht es nicht ohne Kompensation.
Das Problem des heutigen zölibatären Priestertums ist, dass der Priester meistens allein lebt. Das klassische Pfarrhausleben mit Pfarrhaushälterin und Kaplänen odermehreren Geistlichen  gibt es nicht mehr. Die Aufgaben nehmen immer mehr zu und abends findet der Pfarrer das Haus leer. Es gibt niemanden zum Austauschen und unterhalten. Im Kloster gibt es dagegen die sogenannte „Recreatio“. Dabei müssen die Mönche einmal am Tag eine Stunde miteinander reden.  Das bekommen manche Ehen nicht mehr hin.
Die katholische Kirche krankt zurzeit daran, dass es die Kompensation zum Zöllibat kaum noch gibt. Erzbischof Robert Zollitzsch hat als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz mal geäußert, dass er sich den verheirateten katholischen Priester vorstellen kann. Das Zölibat gibt es in der katholischen Kirche erst seit 1000 Jahren. Warum sollte sich das nicht mal ändern. Ich halte das für möglich. In den mit der katholischen Kirche unierten Kirchen ist der verheiratet Priester Normalität. Für die Kirche des lateinischen Ritus ist das ein Problem.

3Viertel:
Warum ist es ein Problem?


Pfarrer Thomas Bohne:
Das weiß ich auch nicht.

(allgemeines Lachen)

3Viertel:
Steckt in dem Beharren auf der Tradition nicht eine Angst sich selbst zu verlieren? Hat die katholische Kirche Angst durch eine Öffnung zu verschwinden? 

Pfarrer Thomas Bohne:
Das ist sicherlich eine Angst, die aber meines Erachtens nicht begründet ist. Es gibt ein berühmtes Bild das Johannes XIII. geprägt haben soll. Der Initiator des Zweiten Vatikanischen Konzils soll auf  die Frage nach Sinn und Zweck des Konzils die Fenster geöffnet haben und gesagt haben: „...damit frische Luft in die Kirche kommt.“ In diesem Bild wird Kirche immer noch gern beschrieben. Und nachdem durch das Zweite Vatikanische Konzil plötzlich viele „Fenster“ geöffnet wurden, merkten Kirchenobere und Gläubige, dass es plötzlich ganz schön kalt geworden ist. Und prompt wurden immer mehr Fenster wieder schön zu gemacht. Und in dieser Situation ist die katholische Kirche jetzt. Wenn, dann werden jetzt  Fenster „angekippt“.

3Viertel:
Welche Fenster wurden denn schnell wieder geschlossen

Pfarrer Thomas Bohne:
Der Umgang mit der Pille ist ein solches Beispiel. Obwohl es entgegen der 1968 veröffentlichten Enzyklika des damaligen Papstes Paul VI. eine Mehrheit einer damals vom Papst eingesetzten Expertenkommission  gab, die eine liberalere Haltung zur Pille hatte.
Es gibt heute kaum noch eine katholische Familie, die diese Enzyklika beachtet. Die Deutsche Bischofskonferenz hat damals in der sogenannten „Königsteiner Erklärung“ sehr die Gewissensentscheidung der  Familien und Ehepaare betont.
Auch die Caritas verteilt beispielsweise  in bestimmten Fällen in Afrika die Pille und Kondome.

3Viertel:
Gibt es Fenster die trotzdem nicht mehr zu schließen sind?

Pfarrer Thomas Bohne:
Das Fenster der Ökumene ist ein solches. Da gibt es kein Zurück mehr. Auch die Anerkennung des freien Willens, die „Erklärung über die Religionsfreiheit“ meint solche entscheidenden Aspekte. Die Kirche wird keinen Zwang ausüben, wenn es um Glaubensentscheidungen  oder Weltanschauungen geht  – ein solcher Zwang würde der Lehre von der“ freien Religionsausübung“ widersprechen. Heute wird niemand mehr verdammt und es wird auch nicht mehr mit der Hölle gedroht.

3Viertel:
Welche Fenster werden sich in Zukunft noch öffnen?


Pfarrer Thomas Bohne:
Ich denke das Fenster „verheirateter katholischer Priester“ wir sich eher öffnen als das Fenster „Frau in der Kirche“.
Mit der Frage der Homosexualtität und der  gleichgeschlechtlichen Partnerschaften  hat die Kirche immer noch ein großes Problem, das Fenster ist noch nicht mal „angekippt“ worden.

3Viertel:
Und was kommt jetzt?

Pfarrer Thomas Bohne:
Die katholische Kirche ist immer für Überraschungen gut, aber man sollte keine Wunder erwarten.

3Viertel:
Aber das Wunder ist doch Teil des Glaubens.

Pfarrer Thomas Bohne:
Und am Ende wundern wir uns wieder alle. Entscheidend ist durchaus die Person des Papstes selber. Durch seinen Rücktritt hat Benedikt XVI. soviel Wasser in die Suppe gegossen, so dass man nicht einfach weitermachen kann wie bisher.
Vielleicht wird es in Zukunft auch ein Maximalalter für Päpste geben. Ich vermute auch, dass die recht konservativen Tendenzen der Kurie erst einmal gestoppt sind. Der neue Papst wird gut beraten sein, in manchen Fragen eine andere Richtung als die der letzten Jahre  einzuschlagen.

Danke für das Gespräch.

Predigt von Bischof Dr. Heiner Koch

bei seiner Einführung als Bischof von Dresden-Meißen
am 16. März 2013 in der Dreifaltigkeitskathedrale
zu Dresden

(hier als PDF zum Herunterladen)


 

Liebe Schwestern und Brüder,
liebe Mitbrüder im geistlichen Amt,
verehrte Gäste!

Welch eine Freude, welch eine Ehre, welch eine Gnade, in dieser Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen mit Ihnen Eucharistie feiern zu dürfen als Ihr neuer Bischof!
In welch' reicher Tradition des Glaubens und der Kirche darf ich dieses Amt heute antreten, auch in der Tradition großer Bischöfe, wie Burchard, des ersten Bischofs unseres Bistums, bis hin zu meinem Vorgänger Joachim Reinelt.
Eine Dresdenerin schrieb mir in ihrem Glückwunschschreiben, dass sie hier in dieser Kirche mit ihrer Schwester gebetet habe, als die Bomben auf die Hofkirche fielen. Ihrer Schwester konnte sie nicht mehr helfen. Sie verbrannte mit dem Lied auf ihren Lippen: "Großer Gott, wir loben Dich!" Ich danke von Herzen allen Christen, Gemeinden und Gemeinschaften unseres Bistums, die oftmals in schwerer Zeit im Glauben zusammen gestanden haben und diesen in ihren Worten und Taten bezeugten. Der selige Alojs Andritzki mag hier für viele stehen.
Welche Kraft des Glaubens wird in dieser Geschichte der Kirche unseres Bistums sichtbar: im geschichtsträchtigen Sachsen, in den sorbischen Gemeinden und in den Gemeinden Ostthüringens, die ich auch bald besuchen werde.

Welche Herausforderungen aber stellt diese Tradition für uns heute auch dar: Zunächst in unserer Zeit, in unserer Gesellschaft die Gottesfrage wach zu halten: "Gibt es einen Gott, wer ist er und wo ist er?" In der Beantwortung dieser Fragen sind wir Menschen alle gläubige Menschen. Der Mensch hat nicht die Wahl, gläubig oder ungläubig zu sein. In den entscheidenden Fragen des Lebens, vor allem in der alles entscheidenden Gottesfrage, trifft der Mensch seine Glaubensentscheidung. Der Eine glaubt, dass es außer der sicht- und greif- und begreifbaren Welt nichts gibt, und der Andere glaubt, dass es einen unser Denken und Erkennen übersteigenden Kosmos gibt. Der Eine glaubt, dass mit dem Tod alles aus ist und der Andere, dass der Tod das Portal zum ewigen Leben ist. Der Eine glaubt, dass es Gott gibt und der Andere glaubt, dass es ihn nicht gibt. Gläubig lebt jeder Mensch. Er kann zwar theoretisch sagen: "Ich weiß diese Frage nicht zu beantworten." In gewisser Weise gilt diese Antwort für uns alle. Denn in Glaubensfragen ist unser Glaube und nicht unser Wissen herausgefordert.
In seinem faktischen Lebensvollzug kann der Mensch aber nicht unentschieden bleiben: Entweder betet er zu Gott oder er betet nicht. Entweder ringt er mit Gott oder nicht, entweder hat Gott in seinem Leben für ihn Bedeutung oder nicht. Sein konkretes, praktisches Leben ist die Antwort auf die Frage: "Glaubst Du, dass es einen Gott gibt oder glaubst Du, dass es keinen Gott gibt?"

Als Christen glauben wir aber nicht nur, dass es einen großen, erhabenen Gott gibt, der in Ewigkeit bleibt. Vielmehr bekennen wir im Schauen auf Jesus Christus, dass dieser Gott ein Herz hat, dass er liebt, dass er von daher von Anfang an liebende Gemeinschaft ist: Vater, Sohn und Heiliger Geist, eben Dreifaltigkeit.
Es ist ein großes Zeichen, dass die Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen auch in ihrem Namen diesem dreifaltigen Gott geweiht ist:
Gott ist grenzenlose Liebe. Deshalb ist und bleibt Gott in seiner Liebe nicht in und für sich selbst, sondern explodiert in seine Schöpfung. Gottes Heiliger Geist, der über dem Nichts schwebte, wie es das Buch Genesis erzählt, aus dessen Liebe die Schöpfung wurde: die Schöpfung des Kosmos und die Schöpfung unseres Lebens. Wir leben von dieser grenzenlosen Liebe Gottes in jedem Augenblick unseres Lebens. Wir sind nie allein. Gott bleibt bei uns in frohen und in schweren Stunden, in Gesundheit und in Krankheit, im Leben und im Sterben. Diesen Kern der Botschaft Jesu Christi will ich mit meinem bischöflichen Leitspruch zum Ausdruck bringen: "Gaudete semper! Dominus prope. – Freut euch allezeit! Der Herr ist nahe." Er kommt nicht irgendwann, er ist da – immer. In Freud und Leid, in Glück und Not, wenn ich seine Nähe spüre und wenn er mir fern zu sein scheint, im Leben und im Tod: Er ist und bleibt mir nahe.
Deshalb wurde Gott Mensch, weil er eben alles mit uns teilen wollte: das Ausgesetzt-Sein, die Enttäuschung, die Freude und die Liebe menschlicher Nähe, das Verspottet- und Blutig-Geschlagen-Werden und eben auch den Tod. Gott liebt uns so unendlich. Deshalb konnte er nicht fern von uns bleiben, sondern wurde Mensch, um alles mit uns zu teilen. Hier finden wir den Kern der christlichen Botschaft: Jesus Christus, Gottes Sohn, Gott, der uns in unendlicher Liebe nie allein lässt.

Damit aber steht die zweite große Frage des Lebens an: "Wie finde ich diesen uns so gnädigen Gott? Kann ich seine Nähe wirklich erfahren? Oder sind die Worte über Gott nur leere Parolen und Gott nur ein Wort im Duden zwischen ‚Gotland' und ‚Gotte'?"

Eine Antwort darauf weist uns die Wissenschaftstheorie: Der zu erforschende Gegenstand legt immer die Methode des Forschens fest. Ein naturwissenschaftliches Objekt etwa muss mit naturwissenschaftlichen Methoden erkannt werden und ein historischer Vorgang mit historischen. Übertragen wir diesen Gedankengang auf die Erkenntnis Gottes: Wenn Gott die Liebe ist, so kann er nur in der Liebe erkannt werden. Es kostet unser Herz, Gott wahr zu nehmen. Billiger geht es nicht! Das Evangelium verkündet es in seiner Sprache. Dass Gott sich hingibt, erfährt nur der, der sich Gott hingibt. Es gibt keine Erkenntnis Gottes an der Liebe vorbei. Dabei ist Liebe bei weitem nicht nur ein Gefühl, sondern vielmehr eine Entscheidung. Gerade in schweren Stunden wird dies im Hinblick auf die Gottesliebe zutiefst deutlich. Wenn ich von Gott nichts mehr verstehe, wenn ich ihn nicht mehr begreife, ihn nicht mehr mit meinen Begriffen erfassen kann, wenn ich spüre, dass Gott größer ist, etwa wenn ich in Stunden des Leides seine Wege nicht mehr verstehe, dann werden gerade diese Stunden zu einer Frage an mich: "Kann sich Gott auf meine Liebe verlassen, auch dann, wenn ich ihn nicht verstehe? Ist die Entscheidung meiner Liebe so stark, dass sie sich in solchen Stunden bewährt? Vertraue ich auch dann noch Gott und kann er mir in solchen Belastungen auch vertrauen?" Mich bewegt es immer wieder, wenn ich daran denke, dass Christus Petrus, bevor er ihm sein großes Leitungsamt anvertraut, dreimal fragt: "Liebst Du mich?" (Vgl. Joh 21,15 – 23) Er fragt nicht: "Glaubst Du dies und praktizierst Du jenes", sondern dreimal stellt er die Frage nach seiner Liebe: "Liebst Du mich?" Diese Frage wird auch für uns zur alles entscheidenden Frage unserer Gotteserkenntnis: "Liebst Du mich?"

Und wenn wir diese Frage Christi an uns nach unserer Liebe genauso zögerlich wie Petrus beantworten können oder vielleicht nur noch viel armseliger und erbärmlicher?
Wie gut ist es, sich in solchen Stunden daran zu erinnern, dass das Entscheidende nicht unsere Liebe zu Gott, sondern Gottes Liebe zu uns ist, dass seine Liebe fest und verlässlich ist, dass er uns dient und die Füße wäscht und nicht wir ihm. Vielleicht trägt dann so ein kleines Stoßgebet wie: "Lieber Gott, lass mich nicht fallen!"

Vielleicht wird dann in diesen Augenblicken auch die große Dienstfunktion der Kirche deutlich: dass wir einander halten und füreinander einstehen und einer oder eine den anderen in seiner Schwachheit mitträgt. Als Bischof will ich dies für Sie von ganzem Herzen tun. Ich bitte Sie, aber auch für mich einzustehen.
Schließlich: Erinnern wir uns, dass alles Große im menschlichen Leben wächst, je mehr wir es teilen. Es ist nicht so, wie viele in unserer Gesellschaft es uns weismachen wollen: dass wir reich werden, je mehr wir für uns behalten. Alles Große wächst im Teilen, im Mit-teilen: die Freude wie die Liebe. Je mehr Liebe wir den anderen Menschen schenken, umso stärker wird die Gottesliebe in uns wachsen. Meint das nicht letztlich missionarisch Kirche zu sein: Das Leben und den Glauben miteinander zu teilen und allen Menschen mitzuteilen und so zu erfahren, dass im Teilen der Glaube und die Liebe in uns wachsen.
Diese Erkenntnis fordert nicht nur unser persönliches Verhalten heraus, sondern auch unser gesellschaftliches und politisches Engagement als Christen in unserer Heimat wie auch in seiner globalen Dimension.

Meine lieben Schwestern und Brüder!
Miteinander Gott lieben lernen und in ihm und durch ihn unsere Schwestern und Brüder und alle Menschen, die Gott uns anvertraut: Ist dies nicht das große Projekt unseres Bistums mit all seinen Auswirkungen für unsere Gemeinden, Gemeinschaften und Institutionen? Führt uns dieser Weg nicht direkt zu den Schwachen, Armen und Benachteiligten unserer Gesellschaft, in denen Gott uns herausfordert?

Ist dies nicht auch der Inhalt unseres ökumenischen Weges, den ich bewusst und entschieden mitgehen und gestalten möchte? Gott lieben lernen, wie wichtig ist dieser Weg für uns und unsere Gesellschaft!

Von Herzen möchte ich diesen Weg mit Ihnen gehen. Gehen Sie bitte mit und nehmen Sie mich bitte mit!

Bilder vom Palmsonntag 2013

Bilder vom Gründonnerstag

Bilder von der Karfreitagsliturgie

Bilder von der Osternacht 2013
in Liebfrauen

 

 

 

Bilder von der Erstkommunion
in Liebfrauen

Einzug der Erstkommunionkinder

Die Vorstellung vor der Gemeinde

Die Gaben werden zum Altar gebracht

Die erste Hl. Kommunion

Aufstellung zum Gruppenbild nach der Messe

Bilder von der RKW 2013

Begeisterte Kinder beim Tanzen
wie bei Gangnam-Style oder Gentleman

Bootsbau mit Angelika Pohler

Hiervon gab es mehr als genug!

Spielrunde mit Pfarrer Michael Jäger

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Firmung in Liebfrauen

durch Bischof Dr. Heiner Koch

Die Firmkerzen am Marienaltar

Bischof Dr. Heiner Koch bei der Predigt

Segnung der Firmlinge

Gruppenfoto in der Taufkapelle

Die Firmlinge mit dem Bischof

Bilder vom Gemeindeausflug
von St. Hedwig nach Plankstetten
und Eichstätt am 8. und 9. Juni 2013

Am 8./9. Juni besuchte ein Großteil unserer Gemeinde das Benediktinerkloster Plankstetten in der Oberpfalz. Es wurde schon im 12. Jahrhundert gegründet, unter Napoleon säkularisiert, zu Beginn des letzten Jahrhunderts aber wieder errichtet.

Nach einem kräftigenden Mittagessen führte uns Abt Beda selbst durch das Kloster. Es enthält von der Gotik bis zum Rokoko Elemente aus vielen Kunstepochen, die den Gläubigen, wie der Abt sagte, den "Himmel" nahe bringen sollten.

Die romanische Krypta wurde erst vor einigen Jahren als byzantinische Kapelle gestaltet, um Gläubigen dieser Richtung eine Gottesdienstmöglichkeit zu geben.

Seine wirtschaftliche Basis hat das Kloster vor allem im ökologisch betriebenen Klostergut "Staudenhof". Produkte aus Rinder- und Schweinehaltung, Pflanzen- und Obstbau werden im eigenen Klosterladen und im Umland vermarktet.

Am Sonntag führte uns Pfarrer Jäger durch die Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt, in der auch er einen Großteil seiner Ausbildung erhielt.

Die Schutzengelkirche wurde im 17.Jh. von Jesuiten errichtet und dient heute als Universitätskirche. 567 Engelsfiguren begleiten die dargestellten Szenen des Heilsgeschehens.

Berühmt ist auch das Holbein-Fenster im Mortuarium (Grablegehalle) des Doms.

Der Dom ist die Kathedralkirche des Bistums Eichstätt und steht über einem Vorgängerbau, den der hl. Willibald schon im 8.Jh. errichtete. Er liegt im Dom begraben, seine Statue vor dem Altar hat 1514 Loy Hering geschaffen.

Berühmt ist auch das Holbein-Fenster im Mortuarium (Grablegehalle) des Doms.

Das Walburgagrab in St. Walburga

Abschließend besuchten wir die Klosterkirche St. Walburg. Die heilige Walburga war eine Schwester Willibalds und missionierte zunächst in Antwerpen, leitete später das Kloster Heidenheim. Nach ihrer Heiligsprechung wurden ihre Gebeine in Eichstätt beigesetzt. Berühmt ist das sogenannte Walburgisöl, das seit 1000 Jahren unter ihrem Reliquienschrein austritt, und das natürlich auch auch unsere Gemeindemitglieder gern erwarben.

 

Bilder vom Fronleichnamsgottesdienst

Aufgrund der Wetterlage musste der Gottesdienst
von der Rosentalwiese in die Propstei verlagert werden.

Der Gottesdienst wurde von unserer Liebfrauen-Gemeinde
vorbereitet und gestaltet.

Am Altar die Gaben Brot und Wein

Die Predigt hielt Pfarrer Bohne.

Der Auszug

Ausflug der Pfarrei-Mitarbeiter

Foto vom Ausflug der Pfarrei-Mitarbeiter nach Machern am 16.09.2013

Ökumenischer Gottesdienst

Fotos vom ökumenischen Gottesdienst am 01.09.13
anlässlich des Ortsfestes in Böhlitz-Ehrenberg

 

Maria-Himmelfahrt – unser Patronatstag

Maria-Himmelfahrts-Altar in der Werktagskapelle
mit Kräutern und Blumen
(Man sehe und höre auch dazu das Inrerview unten)

Pfarrer Michael Jäger und P. Stanislaw Serafin aus Eutin (Erzbistum Hamburg) an unserem Patronatstag in der Kirche

Fotos vom Erntedankgottesdienst mit Vorstellung der Erstkommunionkinder

Der geschmückte Altar zum Erntedank in Liebfrauen

Kinderchorprobe vor der Messe

Vorstellung der Erstkommunionkinder von 2014 in Liebfrauen

Der Kinderchor in neuer Besetzung erhält viel Beifall.

Bilder von der Kinderfreizeit 2013
in Zittau

(Link zum Herunterladen dieser hochaufgelösten Bilder)

Der erste Abend in Zittau

Auf schmaler Spur

Ausflug nach Liberec

Bastelangebote am Abend

Besichtigung der Burgruine in Oybin

Unterwegs mit der Schmalspurbahn

Auf dem nebeligeen Jeschted-Berg

Auf dem Zittauer Kirchturm

Eine Reisegruppe der Gemeinde war im Heiligen Land

Eine Reisegruppe unserer Gemeinde war vom 17. Oktober bis zum 25. Oktober 2013 im Heiligen Land unterwegs.

Zunächst führte unser Weg durch den Norden in das Gebiet des ehemaligen Galiläa.

Auf der Fahne das Jerusalem-Kreuz.

Danach waren wir 5 Tage in Jerusalem, wo drei Religionen auf engstem Raum zusammentreffen. So die jüdische Religion an der Westmauer des ehemaligen Tempels, auch Klagemauer genannt. Der Islam gleich oben drüber auf dem Tempelberg mit der Al Aqsamoschee und daneben die Grabeskirche, der wichtigste Ort der Christenheit.

Von der Kirche Dominus Flevit hat man einen wunderschönen Blick auf die wichtigsten heiligen Städten in Jerusalem.

Überall begegnen einem betende und mit der Religion verbundene Menschen. Unser Quartier zur Zeit unseres Jerusalem-Aufenthaltes war ein Hotel in Bethlehem, auf der anderen Seite einer 9 Meter hohen Mauer, die Jerusalem von Betlehem und dem Palästinenser-Gebiet trennt.

Vom Babyhospital in Bethlehem war die Mauer immer präsent und sichtbar.

Hinter uns liegt eine erlebnisreiche reise mit vielen Eindrücken von Religion, gelebtem Glauben und tiefsitzenden Konflikten.

 

 

Ökumenisches St-Martins-Fest 2013
im Leipziger Südwesten

Am 9. November wurde gemeinsam mit der katholischen Liebfrauengemeinde und den evangelischen Gemeinden im Bereich Leipzig-Südwest das Martinsfest ökumenisch gefeiert.


Traditionell begann das Fest wieder am späten Nachmittag in der Taborkirche.

Danach ging es dann mit dem Hl. Martin und seinem Pferd durch die Straßen hinter der Taborkirche zum Martinsplatz in Leipzig-Kleinzschocher, von dem aus die erleuchtete Taborkirche zu sehen war.


Mit Bläsermusik während des Umzuges und auch auf dem Martinsplatz selbst wurde das ökumenische Martinsfest umrahmt.


Die Kollekte dieses Martinsfestes ging diesmal an Kinder von kranken Eltern, die vom Verein »Wege e.V.« betreut werden.
350,-€ wurden  für diese Kinder gesammelt.


Etwa 400 Beteiligte (Kinder mit Eltern) zogen gemeinsam zum Martinsplatz.

 

Fotos von der Ministrantenaufnahme

am 1. Adventssonntag (01.12.13)

Unsere neuen Ministranten:
Josef Schönberner, Arthur Mietsch und Alwin Müller

(Fotos A. Schindler)


Bilder vom Adventsliedersingen

in der Liebfrauenkirche am 2. Adventssonntag (08.12.2013)
mit Besuch durch den Nikolaus

 

Unser Kirchenchor ...

... unser Kinderchor ...

... und endlich ist der Nikolaus gekommen ...