Familienkreise

Letzte Aktualisierung: 10.06.2017

Katholische Pfarrei
Liebfrauen Leipzig-Lindenau

(Maria Himmelfahrt)

Themenangebote und Anleitungstermine für Familienkreise und Interessierte 2015


Themen und Zuarbeit früherer Familienkreisanleitungen

Themenangebote und Anleitungstermine
für Familienkreise und Interessierte
2015

 

 

Themenangebote und Anleitungstermine 2015
(als PDF zum Herunterladen)

 


 

Materialien
für Familienkreise und Interessierte
2014

 

November 2014

Thema: " Christlicher Glaube in der modernen Gesellschaft - Chancen und Grenzen "

Anleitungstexte:

http://www.deutschlandradiokultur.de/religion-neue-feiertage-braucht-das-land.976.de.html?dram:article_id=301744

http://www.deutschlandfunk.de/christentum-da-ist-in-der-vergangenheit-viel-schiefgelaufen.1148.de.html?dram:article_id=290898

http://www.christ-in-der-gegenwart.de/aktuell/artikel_angebote_detail?k_beitrag=3745410


 

Juni 2014

Thema: "Die Kirche und das liebe Geld"

Anleitungstext:
"Fk - Kirche und Geld"


Mai 2014

Thema: "Eine Moschee für Leipzig"

Anleitungstext:
"Fk - Eine Moschee für Leipzig-Paper"

 


April 2014

Thema: "Katholisch - fast schon ein Schimpfwort"

Anleitungstext:
"Du Bist katholisch – fast schon ein Schimpfwort"


 

Februar 2014

Thema  Papst Franziskus

Anleitungstext:
"Papst Franziskus"



Materialien
für Familienkreise und Interessierte

2013

November 2013

"... seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. (1.Kor 1, 10)
= Sind Konflikte bei uns tabu?"

"2013.11.04 - Streiten verbindet"


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September 2013

Gott in der Postmoderne

"FK - GOTT IN DER POSTMODERNE-PAPER-HOMPAGE"

 


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Juli 2013

Christlicher Glaube in der Familie

"Christlicher Glaube in der Familie"


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Juni 2013

Welten der Jugend

"Auszug aus der Konzeption unseres Bistums"
(---> Doc-Datei zum Herunterladen <---)

Link zur Sinusstudie
(---> PDF zum Hereunterladen <---)

"Konzeption der Jugendarbeit in den deutschen Bistümern"
(---> PDF zum Hereunterladen <---)

 

 

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Mai 2013

Maria aus evangelischer Sicht

(--->Vortrag Dr. Gerland<---)

(--->Bibelstellen Maria<---)


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Februar 2013

Ökumene
Der Traum von der Einheit der Christen. – Ist er unmöglich oder gibt es eine Chance?"

(---> OpenOffice-Datei zum Herunterladen <---)


 

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Themen und Zuarbeit früherer Familienkreisanleitungen


 

Oktober 2012

Wer in der Sucht lebt, sucht -
und kommt nicht davon los.

(--->PDF zum Herunterladen <---)


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September 2012

Der problematische Luther

(--->PDF zum Herunterladen <---)


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Juni 2012

Wer sind wir, wenn wir online sind?

 

(---> 1. PDF zum Herunterladen <---)

(---> 2. PDF zum Herunterladen <---)

(---> 3. PDF zum Herunterladen


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April 2012

Glaube und Wissen - ein Widerspruch?
(---> PDF zum Herunterladen <---)


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März 2012

Weltuntergang - Maya
(---> PDF zum Herunterladen <---)


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Februar 2012

Himmel, Hölle, Fegefeuer –
was kommt nach dem Tod?
(---> PDF zum Herunterladen <---)


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»Gewissen«

Material zum Herunterladen:
Handout Familienkreisanleitung »Gewissen«


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»Missbrauchskandal« -
der Beginn eines Erdrutsches in der Katholischen Kirche?

Materialien zum Herunterladen:

Kirche fuer die Zukunft: Erzbischof Zollitsch 2010

Kirchenkrise: Paper

Kirchenkrise: Predigt Bischof Marx

Theologenmemorandum

Bischoefe 2011: Brief an die Gemeinden


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LKU-Materialien zum Thema Schuld
(PFD zum Herunterladen)


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"Ökumenische Heilige"

Hier die Word-Datei ("FK-Heilige.doc" zum Herunterladen)

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»Tod , Sterben und Schmerz«

 

Hier die PDF "Tod und Sterben" zum Herunterladen

PDF "Vortrag (Auszüge) von Dr. Kamprad" zum Herunterladen


 

 


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»JÜDISCHES LEBEN IN LEIPZIG«

Seit Beginn des 20.Jahrhundert bis kurz nach der Machtübernahme durch die Faschisten lebten in der Stadt Leipzig fast 13000 jüdische Bürger.
Besonders viele jüdische Bewohner wohnten im Waldstraßenvioertel.
Hier betrug der Anteil der Juden 10 bis 12%.

Die Gemeindesynagoge in der Gottschedstraße war nach 500 Jahren das erste jüdische Gotteshaus in Leipzig. Sie brannte während der Pogromnacht ab und musste auf Befehl der Nazis abgerissen werden.

Das jüdische Leben in Leipzig konzentrierte sich in den Jahren der Judenverfolgung nach 1933 immer mehr auf das Waldstraßenviertel. Ab dieser Zeit führten die wachsende antisemitische Hetze und die ersten antijüdischen Gesetze dazu, dass sich das Zusammenleben der Bürger sichtbar änderte. Nichtjuden war es immer weniger erlaubt, jüdische Ärzte und Anwälte zu konsultieren. Jüdische Geschäfte wurden boykottiert. "Arische Kunden" der jüdischen Groß- und Versandhändler bezahlten die gelieferten Waren nicht mehr, so dass Konkurse und Liquidationen rasch zunahmen. Jüdische Beamte, Lehrer, Wissenschaftler und Künstler wurden aus dem Staatsdienst entlassen.

Es ist verständlich, dass zunehmend immer mehr jüdische Bewohner in der Auswanderung ihre einzige Lebensmöglichkeit sahen. In Leipzig bildete sich dafür ein spezielles Komitee, die "Jewish Agency. Diese war bei der Auswanderung nach Palästina behilflich. Durch die Leipziger Gemeinde wurden die Juden ständig aufgerufen, ihre Schekel für den Aufbau Palästinas zu zahlen. Die Auswanderung wurde durch beschränkte Devisen erschwert. Bis zur Pogromnacht durften Juden, die mit Visum ins Ausland gingen, einen Teil ihres Hausrates mitnehmen. Wertgegenstände waren davon ausgenommen. Die Jugendlichen hatten dabei die besseren Auswanderungsbedingungen. Viele hatten lange Zeit Geldbeträge für den jüdischen Nationalfond gesammelt, die nun dem Ankauf von Land in Palästina dienten. Ein großer Teil der nach dem Ersten Weltkrieg geborenen Kinder verdankt der seit 1929 bestehenden Jugendeinwanderung nach Palästina sein Leben.

In der Nacht vom 9./10. November 1938 trafen die Leipziger Gestapo und die NSDAP-Kreisleitung alle Vorbereitungen für die sogenannte "Reichskristallnacht" die in den frühen Morgenstunden begann. In der Leipziger Innenstadt und im Waldstraßenviertel brannten jüdische Einrichtungen. Juden wurden misshandelt, ihre Wohnungen und Geschäfte demoliert und geplündert. An der Parthenbrücke in der Pfaffendorfer Straße trieb die Gestapo Juden zusammen, die nach kurzem Polizeigewahrsam in die Konzentrationslager Buchenwald, Sachsenhausen und Dachau verschleppt wurden.

Etwa ein Drittel der Leipziger Juden war polnischer Nationalität. Die Verfügung der polnischen Regierung, daß ab Oktober 1938 alle polnischen Pässe ohne aktuellen Prüfvermerk ungültig sind, bedeutete faktisch die Aberkennung der polnischen Staatszugehörigkeit und führte zur Abschiebung dieser Juden aus Leipzig. Nur wenigen gelang es, sich eine Aktualisierung ihres Passses zu erkämpfen und nach Palästina oder Amerika auszureisen. Die überwiegende Mehrheit der nach Polen Abgeschobenen wurde später in den Gaskammern der Konzentrationslager ermordet.

Am 20. Januar 1942 wurde auf der "Wannsee-Konferenz" die "Endlösung der Judenfrage" beschlossen. "Endlösung" bedeutete, das jüdische Volk mit allen Mitteln (Vergasen, Erschießen, Verhungern) physisch zu vernichten und völlig auszurotten. Bereits einen Tag später wurden 702 Juden aus Leipzig nach Riga transportiert. Mit der vierten Deportation aus Leipzig wurde das Altersheim Auenstraße "geleert", danach diente es als Gestapohauptquartier. Am 14. Februar 1945 verließ der letzte Deportationszug Leipzig nach Theresienstadt. Zu dieser Zeit war das Konzentrationslager Auschwitz bereits durch die Rote Armee befreit. Am Tag der Befreiung Leipzigs, dem 18. April 1945, lebten in der Stadt noch 24 jüdische Einwohner, die sich versteckt der letzten Deportation entziehen konnten.

Nach 1945 kehrten ca. 250 Überlebende des Holocaust nach Leipzig zurück.

Quelle: Jüdisches Leben und Wirken im Leipziger Waldstraßenviertel"; Bürgerverein Waldstraßenviertel e.V., Leipzig 1999

Unmittelbar nach dem Ende des Krieges begründeten die wenigen in Leipzig verbliebenen Juden die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig neu. Durch die Rückkehr der Überlebenden aus dem Sonderghetto Theresienstadt, dem Konzentrationslager Buchenwald und einigen anderen Lagern sowie jüdischen Überlebenden, die es nach Leipzig verschlagen hatte, aber auch Juden aus Polen, beispielsweise die späteren Gemeindevorsitzenden Eugen Gollomb und Aron Adlerstein, entstand wieder jüdisches Leben. Bis zum Juli 1949 stieg die Mitgliederzahl der Jüdischen Gemeinde auf 340 Personen.

Seit 1948/49 wurden die Juden von der Staatspartei SED mit Misstrauen betrachtet und Ende 1952 setzte eine antizionistische und antisemitische Kampagne ein, die zur Flucht vieler Juden aus Leipzig führte. In den folgenden drei Jahrzehnten erhielt die kleine Jüdische Gemeinde von staatlichen Stellen zwar materielle Unterstützung, sie kam aber in der politischen Kultur und Öffentlichkeit der DDR fast nicht mehr vor. Die Jüdische Gemeinde in Leipzig war zuletzt überaltert und eine schleichende Auflösung war zu befürchten. Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten kamen die ersten Juden aus der ehemaligen Sowjetunion nach Leipzig. Dieser Zuzug, der weiter andauert, legte das Fundament für eine Renaissance jüdischen Lebens. Heute zählt die Jüdische Gemeinde etwa 1.300 Mitglieder. Ein liberaler Landesrabbiner, ein orthodoxer Rabbiner und eine Religionslehrerin tragen Sorge, dass sich das religiöse Leben vertieft und verbreitert. Seit Dezember 2005 trägt ein Tora-Zentrum zur Verbreitung jüdischen Wissens vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei. Im Januar 2006 öffnete ein jüdischer Kindergarten seine Pforten. Seit 1988 wird in Leipzig wieder öffentlich an die jüdische Geschichte erinnert.

Nach der Friedlichen Revolution hat die Stadtverwaltung in vielfältiger Weise die Erinnerung an die Geschichte und Kultur der Juden und das Gedenken an die Opfer des Holocaust befördert. Seit 1995 findet alle zwei Jahre die "Jüdische Woche" statt. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe jüdischer Bürger, die mit ihren Kindern oder Enkelkindern für eine Woche ihre frühere Heimatstadt und die Plätze ihrer Kindheit besuchen. Im Jahre 2001 konnte am Ort der in der "Reichspogromnacht" zerstörten Hauptsynagoge das Große Mahnmal für die jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eingeweiht werden. Ein neues Kapitel nachbarschaftlicher Begegnungen zwischen Juden und Nichtjuden, Besuchern und Kulturschaffenden aus dem In- und Ausland, wird nach der Eröffnung des Kultur- und Begegnungszentrums "Ariowitsch-Haus" in der Hinrichsenstraße 14 am 15. Mai 2009 geschrieben.

Quelle: /www.juedischesleipzig.de /Geschichte

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Späte Ehre für den Fluchthelfer

Gerechte unter den Völkern
Den Ehrentitel "Gerechter unter den Völkern" haben bis heute mehr als 21.300 Menschen aus der ganzen Welt erhalten, darunter rund 430 Deutsche. Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ehrt damit Menschen, die Juden beim Überleben geholfen haben.
Gesa Coordes

Der streitbare Marburger Theologieprofessor Stephan Pfürtner (84) ist Ende Mai von der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als "Gerechter unter den Völkern" ausgezeichnet. Er verhalf drei Jüdinnen zur Flucht.

Es war ein Freitag, Anfang November 1944. Es war regnerisch, neblig und nass. Das war ein Glück, weil die Spürhunde der Gestapo keine Witterung aufnehmen konnten. Am Abend zuvor war der damals 22-jährige Stephan Pfürtner die 50 Kilometer von seiner Heimatstadt Danzig zu dem Bauernhof an der Ostsee geradelt, wo die drei jungen Frauen aus dem KZ Stutthof bei der Ernte halfen. Er brachte ihnen gefälschte Papiere, Perücken und Kleider, mit denen sie den Zug nach Danzig besteigen konnten. Tags darauf holte er sie vom Bahnhof ab. Die Halbjüdin Gottschalk wurde bei seiner Familie versteckt, Ida Levithan war schon unterwegs bei einem polnischen Freund untergetaucht. Ellen Laumann brachte er zum Zug nach Berlin. Alle drei Frauen haben die NS-Zeit überlebt, wenngleich Ellen Laumann noch einmal aufgegriffen und ins KZ Theresienstadt deportiert wurde. Gerda Gottschalk wohnt bis heute am Bodensee.

Während eines Fronturlaubs bat ihn ein befreundeter Geistlicher (der Oratorianer Josef Gülden), eine seiner Sekretärinnen zu besuchen, die ins KZ Stutthof deportiert worden war. Gerda Gottschalk war zum katholischen Glauben übergetreten, galt den Nazis aber als Halbjüdin. Als er sie in dem Bauernhof an der Ostsee traf, baten ihn die Frauen inständig darum, ihnen bei der Flucht zu helfen.

Der Familienrat befürwortete das Unternehmen, in das auch die Bäuerin eingeweiht war. Pfürtner organisierte es. Gerda Gottschalk versteckte sich vier Monate lang in seinem Elternhaus und floh dann gemeinsam mit seiner Mutter nach Kopenhagen. Später hat sie viele Jahre als Sekretärin in der juristischen Fakultät der Uni Konstanz gearbeitet.

Stephan Pfürtner selbst trat nach den Erfahrungen der NS-Zeit in den Dominikanerorden ein, dem er fast 30 Jahre lang angehörte. Doch auch als Priester blieb er streitbar. Als Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie der Universität Fribourg in der Schweiz setzte er sich 1972 für einen "Vorraum der Ehe", Homosexuelle und empfängnisverhütende Mittel ein. Er geriet so massiv in Konflikt mit der römischen Glaubenskongregation, dass er selbst demissionierte und aus dem Orden austrat. 1974 heiratete er die Ärztin Irmgard Bloos, mit der er zwei Kinder hat. Als "großen Glücksfall" bezeichnet er seinen Wechsel an die Universität Marburg, an der er von 1975 bis 1988 lehrte – allerdings am Fachbereich Evangelische Theologie: "Ich hätte an keiner katholischen Hochschule auf der Welt mehr eine Stelle bekommen."

Um die hohe Ehrung des Staates Israel hat sich Pfürtner nicht bemüht. Gleichwohl freut er sich, dass in der Allee der Gerechten ein Bäumchen für ihn gepflanzt wird. Selbst nach Israel reisen kann der geistig hellwache 84-Jährige aber nicht mehr.

Gesa Coordes

Quelle: Express Online: Thema der Woche | 14. Juni 2007, http://www.marbuch-verlag.de/archiv/2007

 
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»Mohammed und Jesus ein Prophet –
Dialog mit dem Islam«

Die Texte zum Herunterladen als PDF-Dateien:

Islam und Christentum im Vergleich
Islam - Mohamed und Jesus
Islam - Einige Punkte

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