Oratorium

Letzte Aktualisierung: 10.06.2017

Katholische Pfarrei
Liebfrauen Leipzig-Lindenau

(Maria Himmelfahrt)

 

 

Generalkapitel 2017 in Schmochtitz
Mitglieder des Oratoriums Leipzig
Zur Geschichte des Oratoriums in Leipzig
Internetpräsenz des Leipziger Oratoriums

 


Am 5. Januar 1930 wurde an der Pfarrei Liebfrauen das Oratorium des Hl. Philipp Neri errichtet.
Präpositus ist seit 2013 Pfarrer Michael Jäger.


 

 

 

Generalkapitel 2017 in Schmochtitz

Wie traditionell üblich kamen die Leipziger Oratorianer zu ihren Kapitelstagen im Bischof-Benno-Haus/Schmochtitz Anfang Januar 2017 zusammen.
Mit dabei waren die Mitglieder des Schmochtitzer Oratoriums. Seit zwei Jahren nehmen nun auch Freunde aus den anderen deutschen Oraorien und assoziierte Mitglieder teil.
In diesem Jahr waren Gäste aus Aachen, Heidelberg, Frankfurt, Kassel und Leipzig dabei.
Dr. Stefan Wick referierte über den ökumenischen Dialog und das Reformationsjubiläum 2017, Bruder Andreas Knapp berichtete uns über die Lage der Christen im Irak und Dr. Siegfried Fölz legte unserer Runde die Prägung des Zweiten Vatikanischen Konzils duurch Philipp Neri und das Oratorium nahe.
Nach dem gedanklichen Austausch gestaltete Kata Adamek mit der Gruppe eine biblisch-künstlerische Performance, welche alle im Geiste des hl. Philipps miteinander verband.
Bischof Timmerevers besuchte uns an einem Abend und kam sehr intensiv mit uns über das Charisma des Oratoriums und die Herausforderungen der aktuellen Pastoral ins Gespräch.
Es waren wieder sehr begegnungsreiche und verbindende Kapitelstage und wir freuen uns auf das nächste Treffen vom 07.-10.01.2018 in Schmochtitz.

 

 

Zu dieser geistlichen Gemeinschaft gehören
5 Priester

 

Thomas Bohne

Thomas Bohne
(geb. 1957)
Pfarrer von Liebfrauen
Leipzig-Lindenau

Gastpater

Dr. Siegfried Hübner

Dr. Siegfried Hübner
(geb. 1923)
Dozent i.R.

Michael Jäger

Michael Jäger
(geb. 1978)
Pfarrer,
Präpositus

Clemens Rosner

Clemens Rosner
(geb.1930)
Pfarrer i.R.

 

Eberhard Thieme

Eberhard Thieme
(geb. 1952)
Pfarrer von St. Martin,
Leipzig-Grünau,

stellv. Präpositus

Im Augenblick sind die folgenden Mitbrüder
in der Pfarrei tätig:

T. Bohne (Pfarrer)
M. Jäger (Pfarrer)


 

 

Zur Geschichte des Oratoriums in Leipzig

Angeregt durch die Lektüre einer Predigt von Kardinal Newman über die »Sendung des Heiligen Philipp Neri«, beschlossen im Jahre 1922 einige Theologiestudenten in Innsbruck, im Geiste Philipp Neris ein eigenes Oratorium zu gründen. Der Kreis, zu dem Ernst Musial, Theo Gunkel, Heinrich Kahlefeld, Philipp Dessauer und Klemens Tilmann - später dann noch Josef Gülden, Werner Becker und Otto Spülbeck - gehörten, strebte eine oratorianische Lebensgemeinschaft in einer deutschen Diaspora-Großstadt an.
So wurde am 5. Januar 1930 das Oratorium des Hl. Philipp Neri an der Pfarrei Liebfrauen Leipzig-Lindenau errichtet; erster oratorianischer Pfarrer war seit 1931 Theo Gunkel.
Die besondere Aufmerksamkeit des Oratoriums galt der Erneuerung der Liturgie. Der Mittelpunkt des Gemeindelebens sollte die sonntägliche Eucharistiefeier sein. Die Liturgie sollte so gestaltet sein, dass sie von allen Teilnehmern leichter mitvollzogen wird. So entstand die Gemeinschaftsmesse. Höhepunkt aber war die Mitfeier der Karwoche und der Gottesdienst in der Osternacht, der zum ersten Mal am 23. April 1932 am Ostersonntag früh gefeiert wurde. Eine besonders große Freude durften die Brüder der Gründergeneration erleben, als das II. Vatikanische Konzil ihre liturgischen Bemühungen der ganzen Weltkirche empfahl.
Auch das heutige Oratorium bemüht sich darum, die Gemeinschaft mit der Pfarrgemeinde und ihren vielfältigen Kreisen zu befördern.
Die Partikularstatuten beschreiben die Grundzüge des Gemeinschaftslebens im Leipziger Oratorium. > zum Text (PDF)